Archiv für die Kategorie ‘Rennberichte’

3. Supersprintevent am 29.08.2009 in Grefrath – wieder neue Rekorde!

31.08.09

grefrath2-2009-07-04

Christoph Pawlowski und Reinhold Marsollek stellen drei weitere Deutsche Rekorde auf

Neun persönliche Bestzeiten, sechs Altersklassen-Bahnrekorde und drei Deutsche Altersklassen-Rekorde wurden am 29. August auf der schnellen Betonbahn in Grefrath aufgestellt.

Der böige Gegenwind auf der Zielgeraden verhinderte zunächst, dass Christoph und Reinhold beim 100 m- und 300 m-Sprint weitere deutsche Bestzeiten unterboten. Reinhold, unseren 55-jährigen Ultra-Marathon-Spezialisten trennten bei der kürzeren Strecke mit 11,64 Sekunden gerade einmal fünf Hundertstel Sekunde von dem 2008 von Rudolf Stühler in Bayreuth aufgestellten Rekord. Im Training war er auch schon deutlich schneller…

Beim 200 m-Sprint dann stimmte alles: Bereits im ersten Lauf stellte Christoph mit 19,93 Sekunden seinen früheren Deutschen Rekord der AK 30 ein und verbesserte sich beim 2. Versuch auf 19,80 Sekunden. Somit unterbot er die Rekordzeit von Christian Schmitz (Fun-Skater Krefeld), aufgestellt am 09.08.2008 um eine (!) Hundertstel Sekunde.
Reinholds Augustaufenthalt in Bjugn, wo er im Winter zusammen mit Christoph an der Eisschnellauf-Masters-WM teilnahm, zahlte sich ebenfalls aus: Er erwischte bei beiden 200 m-Läufen in der Kurve die Ideallinie und unterbot in der AK 50 mit jeweils 20,92 Sekunden die alte Bestzeit von Ralf Malzkorn (RSC Aachen) aus dem Jahre 2007 gleich um 0,66 Sekunden.

Ein richtiger „Kracher“ gelang dann beim abschließenden Rekordversuch über 1000m in der AK 50. Zunächst startete Valeri Vorobev mit Ralf Malzkorn (RSC Aachen), um ihn als Pacemaker an 1 min : 44,37 sek, die Rekordzeit von Roman Laubhan aus dem Jahre 2008 heranzuführen. 1 min : 45,20 sek hieß es dann am Ende, ein taktisches Missgeschick verhinderte, dass Ralf wenigstens für kurze Zeit den Rekord hätte für sich verbuchen können. Schade! Erfreulich bei allem aber war, dass auch Valeri mit 1 min : 45,10 s eine persönliche Bestzeit und den Bahnrekord für die AK 40 einfuhr.

Christoph als Pacemaker und Reinhold arbeiteten hingegen fehlerlos zusammen. Bereits als Reinhold nach 600 Metern aus Christoph´s Windschatten trat und zum langen Zielsprint ansetzte, bahnte sich die Sensation an: Trotz des anstrengenden Vorprogramms unterbot er mit 1 min 38,51 sek die alte deutsche Bestzeit um 5,86 sek, ein Quantensprung!
Christoph gelang es, trotz knochenharter Vorarbeit, in Reinholds Windschatten zu bleiben. Seine Zeit von 1 min : 38,60 sek bedeutete immerhin persönliche Bestzeit und Bahnrekord der AK 30 über 1000m.

Die kurzen Distanzen auf Inlinern wurden erst durch das verwandte Eisschnelllauftraining im Winter zu Paradestrecken der Beiden. Reinhold hält inzwischen „auf der Rolle“ die Deutschen AK50 – Rekorde über 200 m, 300 m, 1000 m und 1500 m. Es könnte sein, dass es ihm 2010 gelingt auch über 100 m, 2000 m, 3000 m und 5000 m ähnliche Akzente zu setzen wie bei den 1000 m. Im Training gelang ihm das schon öfter. Zunächst stehen aber die Masters-WM im Eisschnelllauf im Februar 2010 in Italien auf dem Plan. Die Eisschnelllauf-Saison begann bereits am 01.September…


 

Eissportzentrum Grefrath        
400m-Betonbahn            
Startzeit: 10:20    18°C        
               
Ergebnisliste            
               
100m-Einzeln            
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf 2. Lauf  
Malzkorn Ralf m AK50 RSCA 12,31 12,31  
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 11,83 11,64  
Mayer Thomas m AK30 CST 12,56 12,25 PB
Morgiel Margit w AK40 BoSS 05 13,57 13,79 PB/AKBR
Pawlowski Christoph m AK30 BoSS 05 11,02 11,03  
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 13,30 13,15 AKBR
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 14,20 14,16  
               
200m-Einzeln            
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf 2. Lauf  
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 20.92 20.92 PB/iDAKR
Mayer Thomas m AK30 CST 23,33 22,90  
Morgiel Margit w AK40 BoSS 05 25,56    
Pawlowski Christoph m AK30 BoSS 05 19,93 19,80 PB/iDAKR
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 23,92 24,00*  
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 25,55 25,54  
               
300m-Einzeln            
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf    
Malzkorn Ralf m AK50 RSCA 32,02    
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 29,75    
Mayer Thomas m AK30 CST 33,12    
Morgiel Margit w AK40 BoSS 05 36,13    
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 35,01    
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 37,43    
               
500m-Einzeln            
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf    
Malzkorn Ralf m AK50 RSCA 52,43    
Mayer Thomas m AK30 CST 54,95   PB
Pawlowski Christoph m AK30 BoSS 05 46,45    
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 57,14   PB/AKBR
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 1:00,38   PB
               
1.000m-Rekordversuche        
1. Lauf              
Name Vorname   AK Verein      
Malzkorn Ralf m AK50 RSCA 1:45,20   PB
Vorobev Valeri m AK40 BoSS 05 1:45,10*   PB/AKBR
2. Lauf              
Name Vorname   AK Verein      
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 1:38,51   PB/iDAKR
Pawlowski Christoph m AK30 BoSS 05 1:38,60*   PB/AKBR
               
*manuelle Zeitmessung          
AKBR – Altersklassenbahnrekord      
iDAKR – inoffizieller Deutscher Altersklassenrekord    
PB – persönliche Bestzeit        

Trainingsrennen am 04.07.2009 in Grefrath

05.07.09

grefrath-2009-07-04

Mit 6 Teilnehmern startete nach kurzem Pfützenkehren um 11:30 das Sprinttraining. Die Wetterbedingungen waren hervorragend: kaum Wind und nur wenige Wolken am Himmel. Es konnten die Distanzen 100m, 200m und 300m mit jeweils 3 oder mehr Wiederholungen absolviert werden. Haltungs- oder Koordinationsfehler wurden von Valeri umgehend korrigiert, um seinen darauf folgenden Versuch zu toppen. Um 14:00 war das Training leider schon zu Ende. Ich freue mich jetzt schon riesig auf das nächste Mal!

Gruß Thomas Mayer

Eissportzentrum Grefrath          
400m-Betonbahn              
Startzeit: 11:30 23°C          
                 
Ergebnisliste              
                 
100m-Einzeln              
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf  
Krisch Winfried m AK60 BoSS 05 12,56 12,67    
Malzkorn Ralf m AK50 RSCA 12,76 12,76    
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 12,09 11,88 11,58  
Mayer Thomas m AK30 CST 12,39 12,56 12,54 PB
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 13,42 13,34 13,33  
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 13,50 13,56 13,51 PB/iAKBR
                 
200m-Einzeln              
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf  
Krisch Winfried m AK60 BoSS 05 23,59 23,15   PB/iDAKR
Marsollek Reinhold m AK50 BoSS 05 21,20 21,38 21,40 PB/iDAKR
Mayer Thomas m AK30 CST - 22,77 22,51 PB
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 23,74 23,70 23,70 PB
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 25,18 24,86   PB
                 
300m-Einzeln              
Name Vorname   AK Verein 1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf  
Krisch Winfried m AK60 BoSS 05 34,02 33,56    
Mayer Thomas m AK30 CST 32,41 33,05 32,46  
Vorobev Daniela w Jug BoSS 05 34,20 34,91    
Vorobev Christian m SchA BoSS 05 36,44 35,80    PB/iAKBR
                 
*manuelle Zeitmessung            
iAKBR – inoffizieller Altersklassenbahnrekord      
iDAKR – inoffizieller Deutscher Altersklassenrekord    
PB – persönliche Bestzeit          

Cathy Immich vier Mal unter den Top 10 bei der DM in Grefrath!

04.07.09

Grefrath1-2009-06-20

Die Vorbereitung zu den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren in Grefrath nahmen wir sehr ernst und führten ein spezielles vereinsübergreifendes Vorbereitungsprogramm durch. Obwohl unsere Sportler Daniela Vorobev, Catherina und Benedict Immich trotz einiger verletzungs- bzw. krankheitsbedingter Trainingspausen dank des Vorbereitungsprogramms in aufsteigender Form waren, haben Testrennen gezeigt, dass es vielleicht nur bei Cathy für die Konkurrenz um gute Platzierungen bei der DM am 20./21.06.2009 reichen wird. So ging nur sie an den Start. Ihr Ziel war unter die ersten Zehn zu kommen…

Dies war ihr dann mehrmals eindrucksvoll gelungen: beim 300m-Einzelsprint, 1000m-Massenstart und 10000m-Punktelauf mit Ausscheidung wurde sie zehnte. Bei der 500m-Sprintausscheidung belegte sie nach einem sehr guten Start den 7. Platz und verpasste ganz knapp die Finale, was am Ende mindestens Platz 5 bedeutet hätte!

Cathy kämpfte bei allen Rennen bis zum letzten Meter und konnte so am Ende noch persönliche Bestzeiten über 500m, 1000m und 3000m aufstellen. Gratulation und Dank!!!

Mit Sicherheit werden nach dieser Meisterschaft auch noch die beiden Demonstrationsrennen der Sportler mit geistiger Behinderung in Erinnerung bleiben. Hier gilt es, den Organisatoren, die mit dem SPECIAL OLYMPICS Verband im Rahmen dieser DM eine Kooperation eingegangen sind, ein großes Lob auszusprechen.

An dieser Stelle möchte ich auch auf eine integrative Veranstaltung mit langjähriger Tradition aufmerksam machen, den Capp-Sport-Cup von Elisabeth und Bernhard Weik-Stiftung in Langenfeld.

Insgesamt waren diese Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren eine sehr gut gelungene Veranstaltung. Hoffentlich gibt sie der weiteren Entwicklung des Inline-Speedskating in NRW und speziell in Grefrath und Umgebung neue Impulse…

Grefrath2-2009-06-20

Grefrath3-2009-06-20

Grefrath4-2009-06-20

Grefrath5-2009-06-20

Grefrath6-2009-06-20

Grefrath7-2009-06-20

Bilder von Thorsten Oltmer:

Grefrath8-2009-06-20

Grefrath9-2009-06-20

Grefrath10-2009-06-20

Ergebnisse

Berichte zum Thema:
Sportminister Dr. Ingo Wolf: „Das ist ja ein richtig toller Sport“

Karstadt Marathon 2009 / European Masters 2010???

22.05.09

Ein „persönlicher“ Rennbericht von Reinhold Marsollek

Liebe Skatefreunde,

ein Glückwunsch zur Landesmeisterschaft war der Anlass, gleich allen BoSS 05-Vereinsmitgliedern einen Bericht zum Karstadt Marathon zukommen zu lassen.

Da dieser Bericht inzwischen eins zu eins der Presse zur Verfügung gestellt wurde und auch Herr Mronz, der Hauptverantwortliche des Events ihn vorliegen hat, soll er für einige Tage ungekürzt auf unserer Blogseite stehen.

Die Ruhrnachrichten (nicht Mitveranstalter) berichteten schon.

Gerade, weil auch die Diskussion über die gravierenden organisatorischen Mängel am 17.05.2009 und die Diskussion über die Zukunft unseres Rennsports im vollen Gange ist, soll er dazu beitragen, sich ein besseres Bild von der Situation zu machen. Als ich etwa eine Stunde nach meinem Rennen auf der bald trockenen Strecke noch einen schnellen Halbmarathon zu Fuß nachlegte, wurde mir noch viel klarer, welchen Gefahren wir Speedskater und andere Teilnehmer durch Fahrlässigkeit ausgesetzt wurden.

Hanspeter Detmer und John Gerhardts haben mir inzwischen geantwortet.

Und auch der Veranstalter:

„Hallo Herr Marsollek,

vielen Dank für ihr Feedback bezüglich des Karstadt Marathons 2009.

Wir sind sehr dankbar für ihre konstruktive Kritik und werden diese sehr ernst nehmen. Die von ihnen angesprochenen Schwachstellen werden wir benennen und beseitigen, um den Karstadt Marathon im nächsten Jahr zu optimieren.

Mit freundlichen Grüßen“

Hier nun mein kritischer „persönlicher“ Rennbericht vom 18.05.2009.

Viele Grüße, Hals und Beinbruch

Euer

Reinhold Marsollek

Danke K., auch wenn ich diesen Marathon und die Landesmeisterschaft fast erwartungsgemäß in meiner Altersklasse mit deutlichem Abstand gewann und bei Regen, vielleicht weltweit, keine Konkurrenten fürchten muss, war alles äußerst gefährlich; hätte auch noch unter die ersten 10 kommen können, wollte aber im Zielbereich nichts mehr riskieren, nachdem wir mehrmals mehrere Parallel-Walkerinnen mit Stöcken(!) auf den letzten 2 km vor dem Ziel fast umgenietet hätten.

Ich nutze hier die Gelegenheit, um unseren Mitgliedern einen kleinen Bericht zukommen zu lassen. Einen kurzen Pressebericht verfasse ich morgen.

Nach dem Start hängte ich mich zunächst hinter Daniel Pütter. Als dieser aber schon nach 3 km schwächelte und eine Lücke entstehen ließ, gab ich Gas und schloss als 55-jähriger alter Knacker vorne auf. Davor sind wohl schon Puderbach, Maurer und Co. abgehauen, ohne dass ich es sah. Die Elitefrauen haben wir schnell eingeholt und abgehängt.

Die Regenrolle, die ich schon auf Bornholm testete, gab mir guten Halt.

Der Regenmarathon auf der Rolle war insgesamt wenig anstrengend für mich. Habe mich zurück gehalten, bei km 33 nur kurz geführt, aber auch laut angekündigt, dass ich im Ziel verhalten fahren werde. Die Teams arbeiteten vor mir ohnehin nach eigenen Plänen und ich war als Einzelvertreter von BoSS 05 eher ein Paradiesvogel unter ihnen, den man durch Attacken abzuschütteln versuchte. Ausruhen konnte ich mich dann vor allem an Anstiegen, die für meine Verhältnisse extrem langsam bewältigt wurden.

5 km vor dem Ziel begegneten wir mehrreihig aufgestellten Walkern mit Fahnen und Bierkasten, die wir weg brüllen mussten. Welch hirnverbrannte Veranstalteridee, Walker vor den Skatern auf die Strecke zu lassen!!!

Beim Regenrennen sind von den 14 Skatern meiner Gruppe sieben(!), ohne aggressiv gefahren zu sein gestürzt, hauptsächlich wegen katastrophaler Sicherheitsmängel auf der Strecke (darunter auch Thomas Wallaschkowski, der dann die AK40 gewann und im Ziel 9 Sekunden Vorsprung vor mir hatte). Drei von ihnen holten uns nicht mehr ein, auf die anderen warteten wir. Häufig auftretende Schienen wurden nie als Gefahrenmoment angekündigt, geschweige den mit Seilen ausgelegt, manche Schienen lagen auch unter Wasser. Mit am schlimmsten war – auch wegen der Schienen und Spaziergänger und fehlenden Ordnungspersonals – die Fahrt im Pulk durch das Gelände der Essener Zeche „Zollverein“. Kanaldeckel für den Wasserablauf, in Fahrtrichtung gerillt, zwangen anderswo manchmal sogar in Kurven zu äußerst riskanten Manövern. Einmal, als sich ein Skater in einer Kurve hinlegte und mittels „Radschlag in der Horizontalen“ 3m vor mir drei weitere Konkurrenten mitriss, bin ich gerade noch durch einen riskanten Sprung auf den glitschigen Bordstein Schlimmerem entgangen.

Welch ein Idiot kam außerdem auf die Idee, bei Regen glitschig werdendes Papierkonfetti im Zielbereich abregnen zu lassen. Lutz Eisel, der zwölfeinhalb Minuten nach mir ins Ziel kam und noch die AK60 gewann, legte sich deswegen 50 m vor Schluss auf das Gesicht und musste genäht werden.

Wie kann man nach der 42-km-Matte auf den Boden eine mehrere Quadratmeter große KARSTADTSports Plastikfolie aufkleben, aber eine deutliche Kennzeichnung des Ziels 195 m später vergessen? Viele Skater rutschten auf der Matte aus und stürzten, sie wurde nach Lutz´ Unfall entfernt.

Ich werde dem Veranstalter und in Kopie dem RIV einen geharnischten Brief zu den Sicherheitsmängeln zukommen lassen. Ich weiß gar nicht, wie das Rennen eine C-Lizenz bekommen konnte. Vielleicht bin ich auch bloß verwöhnt, weil ich als Kadermitglied in den letzten 3 Jahren fast nur A-, Top- oder Extrem-Rennen wie auf Bornholm bestritt.

Als ich den Karstadt Marathon zum ersten Mal gewann, waren 2000 Skater am Start. Heute erreichten (mit Frauen) nur 519 das Ziel. Viele verzichteten noch kurzfristig auf den Start, nachdem wir über 50 Minuten bei strömendem Regen im Startbereich froren, weil die Veranstalter die Strecke nicht freigeschaltet bekamen. Viele verzichteten, ob des Wetters und blieben zu Hause. Wer wird nach der heutigen Katastrophe noch 2010 mitrollen wollen?…

Ich „musste“ mitfahren, da mein Privatshuttle für den Schulwerbelauf in Essen auf mich wartete.

schulwerbelauf1-2009-05-17schulwerbelauf-2009-05-17

Bin nach der Zieleinfahrt noch mit Schulleuchtweste „MIT WALDORF LÄUFTS“ ab Herne einen Halbmarathon in 1:49 zu Fuß gelaufen (ab km 20 eingestiegen). Habe dabei gut 10 gemütliche Fotopausen gemacht und Zuschauer gebeten, mich für die Homepage der Schule zu knipsen. Helga, der Schülerin eines Privatgymnasiums aus Lüdinghausen, verhalf ich zu einer schnellen Staffelzeit über 5 km.

Nach dem heutigen Marathon traf  ich eine persönliche Entscheidung: Ich beschloss, bis ich 59 bin, keine Straßenrennen außer Einzelzeitfahren mehr zu bestreiten. Auch auf die Masters-WM und -EM verzichte ich. Sicher könnte ich mich auch noch 2009 – mit 55 – leicht qualifizieren. Selbstverständlich werde ich für mich weiterhin die Langstrecken und Anstiege trainieren. Mein Hauptaugenmerk gilt den Bahnrennen, wo ich meine Deutschen Rekorde weiter komplettieren werde. Vor allem aber gilt mein Sommerpensum der Vorbereitung auf die Eisschnelllauf-Saison, wo ich mich der Weltspitze schneller als erhofft genähert habe.

Viele Grüße auch an Rolf und Ralf, die, hoffentlich ohne Blessuren, ihre „Hauptvereinsfarben“ zum Ziel fuhren.

Euer Reinhold

Am 17.05.2009 um 17:41 schrieb K. G.:

Herzlichen Glückwunsch zum 1./14. Platz!

Gruß

K. G.

Klein aber Fein: Das 4. Grefrather Speedskater Meeting 2009

11.05.09

Am 09.05.2009 fand die vierte Auflage des Speedskater Meetings in Grefrath statt. Zurück zum Wesentlichen war dabei unsere Devise und sie ist aufgegangen. Trotz einiger verbesserungswürdiger Punkte haben wir die Veranstaltung als durchaus gelungen empfunden und hatten eine Menge Spaß. 

Die leider etwas geringe Teilnehmerzahl hatte zwar den Nachteil, dass wir keine altersklassenreinen Läufe anbieten konnten, aber umgekehrt entstand schon fast eine familiäre Atmosphäre. Ich als Teilnehmer empfand es sogar als besonders interessant zusammen mit den „jungen Wilden“ die 3000m zu laufen. Gerade hier boten sich packende Kämpfe mit Ausreißversuchen am laufenden Band. Bei der 300m Distanz zeigten alle Sportler, dass in NRW durchaus Sprinterqualitäten vorhanden sind! 

Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten und so gab es auch in diesem Jahr Verbesserungswürdiges. Wir hatten es leider nicht geschafft einen Stadionsprecher zu verpflichten, was dazu führte, dass die zur Verfügung stehenden Organisatoren und Helfer ihre Mühe damit hatten, zeitgleich den Ablauf des Rennens zu organisieren und die Teilnehmer und Zuschauer mit Informationen zu versorgen. Wir haben getan was wir konnten.

Ebenfalls konnten leider keine Ergebnislisten vor den Ehrungen zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund des straffen Zeitplans war es auch nicht möglich, diese zwischen den einzelnen Läufen zusätzlich zu erstellen. Auch insoweit werden wir daran arbeiten dies künftig zu ermöglichen. 

Alles in allem sind wir aber froh, dass alle Wettkämpfe im Wesentlichen im Rahmen des Zeitplans und ohne nennenswerte Störungen ablaufen konnten und wir das versprochene Veranstaltungsende zeitlich einhalten konnten. Wir hatten den Eindruck, dass auch Ihr, liebe Teilnehmer, das 4. Speedskater Meeting als gute Veranstaltung empfunden habt. Über eure Rückmeldung, sowohl positiv als auch negativ würden wir uns freuen und möchten euch bitten, eine Bewertung der Veranstaltung im Internet vorzunehmen. 

Wir planen im nächsten Jahr wieder einen Wettkampf durchzuführen. Die Idee ist es, einmal eine klassische Eisschnelllaufdistanz exakt nach Eisschnelllaufregeln anzubieten. Wir haben dabei an einen 500m Lauf im Paarstart gedacht. Zusätzlich wollen wir wieder einen Massenlauf anbieten, da dies allen Sportlern große Freude gemacht hat. 

Wir würden uns freuen euch wieder bei uns begrüßen zu dürfen und bedanken uns bei euch und vor allem natürlich bei den Schiedsrichtern und den Sanitätern für einen gelungenen Wettkampftag. 

Und hier nun die Ergebnislisten  sowie Bilder von Achim Faßbender

Christoph Pawlowski

BoSS 05 e.V.

Bronzemedaille bei den Worldmasters Games 2009 in Bjugn/Norwegen

07.03.09

Lange hatten Reinhold und Christoph auf dieses Wochenende hin trainiert und endlich ging es dann los. Die Reise nach Bjugn/Norwegen, wo in diesem Jahr die World Masters Games (Allround) stattfanden, begann mit einer Flugreise über Amsterdam nach Trondheim. Schon beim Flug konnte man die Schönheit der verschneiten norwegischen Landschaft bewundern. nw-aussicht2Die Landung am Trondheim Airport verlief problemlos und so konnten sich Reinhold, Christoph jeweils mit Partnern schnell mit dem Mietwagen in Richtung Halbinsel Fosen aufmachen. Hierzu musste noch mit der Fähre der Trondheimfjord überquert werden. Hier bot sich den Sportlern bereits eine grandiose Aussicht.

Nachdem die vier in Bjugn ihre idyllisch im Wald gelegene Hütte bezogen hatten, brachen Reinhold und Christoph sofort zum ersten Training in der Fosenhallen auf, um die dortigen Bedingungen kennen zu lernen und sich auf die Bahn einzustellen. In Bjugn hatte man es geschafft unter Beteiligung eines Großteils der Gemeindeeinwohner eine Eisschnelllaufhalle in Eigenregie innerhalb kürzester Zeit zu erbauen.nw-halle Ein solches Projekt in einer solch kleinen Gemeinde würde in Deutschland wahrscheinlich eher am Widerstand der Einwohner scheitern, als von Ihnen derart tatkräftig unterstützt zu werden. Durch diesen grandiosen Einsatz ist eine fantastische Mehrzweckhalle entstanden, die später einen würdigen Austragungsort für die World Masters Games bot. Leider war aus Kostengründen zunächst keine Heizungsanlage eingebaut worden, so dass die Halle leider die Gemütlichkeit eines Kühlschranks besaß.

Umso wärmer und herzlicher war der Empfang im Kulturhus in Bjugn, wo auch die Auslosung der Starter für die ersten Distanzen erfolgte. Man hatte den Eindruck, dass auch hier wieder die gesamte Gemeinde am Werk war. Nach einem Sektempfang erfolgte die Begrüßung durch den Bürgermeister, sowie die Veranstalter. Alles wurde aufgelockert durch verschiedene Gesangsdarbietungen und Tanzvorführungen. Zum Abschluss wurde dann zu einem gemeinsamen Imbiss gebeten, bei dem sich die Teilnehmer schnell näher kamen und sich länderübergreifend intensive Gespräche entwickelten. Sprachtalent Reinhold war hier voll in seinem Element. Munter wechselte er zwischen norwegisch, finnisch und deutsch und übersetzte, wo es von Nöten war.

nw-eroeffnung1Dann, am ersten Wettkampftag zeigte der Veranstalter einmal mehr, dass er diese World Masters Games ebenso ernst nahm, wie ein internationales Topevent in der Aktivenklasse. Die Eröffnung wurde ebenfalls durch Tanz- und Musikdarbietungen untermalt und stimmte die Teilnehmer so richtig auf den bevorstehenden Wettkampf ein.

Nun begannen die Wettkämpfe: Christoph hatte an diesem Tag lediglich die 500m zu absolvieren. Bei Reinhold waren es die 500 und die 3000m. Christoph musste alleine starten und hatte vor seinem Start bereits festgestellt, dass der Starter offenbar einen nervösen Zeigefinger hatte. Fast ständig gab er Fehlstarts und eine Regelmäßigkeit in der Dauer zwischen dem „Ready“ und dem Startschuss war ebenfalls nicht zu erkennen. Im Gegenteil wartete der Starter teilweise so lange, dass die Sportler jegliche Spannung verloren und dann in den Fehlstart fielen. So hatte Christoph entschieden, einen sicheren Start zu wählen um einen Fehlstart zu vermeiden. Dies kostete natürlich schon am Start wertvolle Zehntel. Dann geschah das, was Christoph schon die ganze Saison plagte. Ein Strauchler in der zweiten und besonders wichtigen Kurve führte fast zum Sturz und vernichtete die gesamte aufgebaute Geschwindigkeit. Am Ende war Christoph mit einer 43.98 und dem vierten Platz völlig unzufrieden und musste erkennen, dass der Finne Pertti Kiiskinen mit einer 40er Zeit auf Platz 2 weit enteilt war. Der nach diesem Lauf führenden Norweger Thor Olaf Tveter war für Christoph ohnehin uneinholbar.

Reinhold legte einen soliden Lauf über die 500m hin, obwohl auch er den Eindruck hatte, dass er hier nicht alles gezeigt hatte, was in ihm steckte. Sein Problem war, dass ihn am Vortag eine leichte Erkältung aus der Bahn geworfen hatte und er sich nicht richtig fit fühlte. Auch bei den 3000m plagte ihn dieses Problem. Dennoch erreichte er das Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 5.05,65.

Am Folgetag standen für Christoph die 1500 und die 3000m auf dem Programm. Pertti Kiiskinen startete vor Christoph, jedoch stürzte er gleich in der ersten Runde. Hierdurch büßte er natürlich wertvolle Zeit ein. Glücklicherweise verletzte er sich nicht und konnte den Lauf beenden. Christoph gab in seinem 1500m Lauf alles und verausgabte sich so, dass er wegen der kalten Luft Lungenschmerzen bekam. Mit 2.15,49 hatte er einen sehr guten Lauf, wenngleich es nicht für neue Bestzeiten reichte. Allerdings waren die Bedingungen in der Halle durch das zu kalte Eis, die niedrigen Temperaturen und die geringe Höhe der Halle über dem Meeresspiegel auch nicht für Bestzeiten geeignet. Hierunter litten natürlich alle Sportler gleichermaßen. Dennoch hatte Christoph nach dieser Distanz den 2 Rang übernommen und etwa 7 Sekunden Vorsprung auf Kiiskinen für die 3000m. Auf den 3000m zeigte sich dann allerdings wieder, dass der Finne verdientermaßen auf Silbermedaillenkurs war. Er schaffte es nicht nur den Abstand zu verringern, sondern auch noch einen kleinen Vorsprung für den abschließenden 5000m Lauf herauszulaufen. Christoph war mit seiner Zeit von 4.52,97 mehr als zufrieden. Gleichzeitig hatte er zum viertplatzierten Norweger inzwischen so viel Vorsprung herausgelaufen, dass er für die 5000m mit einem komfortablen Vorsprung von mehr als 20 Sekunden ins Rennen ging.

nw-skate2Reinhold lief an diesem Tag lediglich die 1500m. seine Kräfte waren wieder zurückgekehrt und so hatte er sich viel vorgenommen. Nach dem Start vergaß er jedoch die Runden zu zählen, bzw. sich nach den Anzeigetafeln zu orientieren. In der vorletzten Runde grübelte er anstatt Vollgas zu geben darüber nach, wie viele Runden er wohl noch laufen müsse. Selbst der Glocke für die letzte Runde traute er nicht so recht. Am Ende hatte er zwar mit 2.26,49 eine Zeit im Bereich seiner Bestzeit, jedoch war er unter seinen Möglichkeiten geblieben.

Für den Sonntag hatte der Veranstalter es geschafft, dass alle Teilnehmer die Chance bekamen sich auf der längsten Distanz zu beweisen. Für Reinhold und Christoph galt es nun zwölfeinhalb Runden durchzustehen und nicht vorzeitig einzubrechen. Christoph startete im Quartett im ersten Paar, während Kiiskinen ihn aus dem zweiten Paar heraus natürlich im Auge behalten und sich an ihn heranziehen konnte. Christoph versuchte alles, jedoch musste er schnell erkennen, dass die vorhergehenden Tage seine Kräfte nahezu aufgezehrt hatten. Auch machte sich hier das fehlende Ausdauertraining im Sommer bemerkbar. Obwohl er dem viertplazierten Frode Midjo mehr als eine Runde abnahm schaffte er es nicht den zweitplazierten Finnen unter Kontrolle zu bringen. Noch auf der Ziellinie hatte der Finne Christoph eingeholt und damit natürlich eine deutlich bessere Zeit. Christoph war mit seiner Leistung zwar zufrieden, jedoch hätte er gerne eine deutlich bessere Leistung gezeigt und den Kampf um Platz 2 mit schärferen Waffen geführt. Allerdings war auch schon von den Meldezeiten Kiiskinens abzusehen, dass dieser Kampf ungleich werden würde. Völlig verdient gewann er die Silbermedaille und Christoph war mit Bronze absolut zufrieden.

Reinhold hatte zwar von Anfang an keine echte Chance auf einen Medaillenplatz, jedoch lagen seine Ziele in der überaus stark besetzten Alterklasse 55 ohnehin darin sich gegenüber den vielen erfahrenen Eisschnellläufern zu etablieren und eine erste Einschätzung seiner Möglichkeiten in der internationalen Konkurrenz zu bekommen. Vor dem Beginn der 5000m lag Reinhold noch auf dem 17. Rang und es sah nach dem 3000m Ergebnis so aus, als sei der nur knapp hinter ihm liegende Norweger Alf Harbritz auf den langen Distanzen deutlich schneller und damit nicht mehr zu schlagen. Der auf Rang 16 liegende Italiener Flavio Rigon schien uneinholbar. Zudem hatte Reinhold diese Distanz auf dem Eis noch nie absolviert. So ging er in das Rennen mit dem einzigen Ziel alles zu geben und zu sehen, was es am Ende wert sein würde. Nach einem sehr guten Start wurde Reinhold auf der Strecke nicht nur von seiner Frau, sondern auch von Maggi, Christoph und Fritz als Coach unterstützt. Christoph feuerte ihn immer wieder an, sein Tempo zu halten und wies ihn auf technische Unsauberkeiten hin. Auch Maggi versuchte all ihre Kraft in die Stimme zu legen um Reinhold weiter zu motivieren. Schnell war klar, dass er sich auf einem sehr guten Kurs befand, wenn er das Tempo halten könnte. Auf den vor ihm liegenden Italiener machte er jede Runde wertvolle Zeit gut. Der Norweger Harbritz startete erst im Quartett nach Reinhold, so dass man insoweit keinen Anhaltspunkt hatte. Reinhold kämpfte sich mit unglaublichen Durchhaltevermögen auf eine grandiose Zeit von 8.36,65 und war damit fast so schnell wie Christoph! Eine Wahnsinnsleistung, die jedoch knapp nicht mehr genügte, um den Italiener Rigon noch von seinem Platz zu verdrängen. Im nächsten Lauf startete dann Harbritz. Auch er gab alles, jedoch hatte ihn dieses Wochenende offenbar mehr Kraft gekostet als Reinhold. Zwar war er noch um einige Zehntel schneller als Reinhold, jedoch genügte dies nicht mehr um den Punktevorsprung von Reinhold einzuholen. Reinhold hatte das unmöglich geglaubte geschafft und den 17. Platz verteidigt und fast noch den 16. Rang erobert. Reinhold war überglücklich.

Ein ganz besonderer Dank muss an dieser stelle Fritz ausgesprochen werden, der sowohl Reinhold, als auch Christoph bei den 3000 und 5000m coachte und sich um beide genauso kümmerte, wie um die eigenen Sportler. Ihm ist es zu verdanken, dass beide Sportler immer bestens informiert waren und im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten ihre maximale Leistungen abliefern konnten. Fritz, Multbeermarmelade kann nicht ausdrücken, wie dankbar wir Dir sind ;-)

Nicht unerwähnt bleiben darf der Rahmen, den der lokale Verein zusammen mit Kulturgruppen geschaffen hatte. Während der Wettkampftage erfreute sich die Cafeteria in der Eishalle als einziger Ort zum Aufwärmen größter Beliebtheit. Die Damen hinter der Theke machten einen grandiosen Job. Unermüdlich kochten Sie Kaffee und buken Waffeln, welche mit Schmand und Erdbeermarmelade zum absoluten Renner wurden. Auch eine Blasmusikkappelle unterstützte die Sportler sowohl in der Halle, als auch in der Cafeteria, was Reinhold zu einem spontanen Tänzchen mit seiner Frau nutze. Eine Volkstanzgruppe integrierte draußen die Schaulustigen und mitgereisten Unterstützer und ganze Schulklassen feuerten am Rande der Bahn mit lautem „Heia Heia“ die Sportler an, egal, ob Norweger oder nicht!

nw-chor1Die Siegerehrung mit Abschlussbankett setzte der gesamten Veranstaltung die würdige Krone auf! Keine Mühen hatten Veranstalter und lokale Kulturgruppen gescheut! Ein Chor bot folkloristische Gesänge dar. Die Tochter von Reinholds und Christophs Vermieterin spielte ein Trompetenstück, welches sie trotz Ihrer großen Aufregung ganz hervoragend darbot und tosenden Applaus erntete und andere Gruppen zeigten ebenfalls ganz beeindruckende Vorführungen.

Für Christoph war es natürlich ein ganz besonderes Ereignis dann bei der Siegerehrung erstmals auf das Treppchen klettern zu können. Im Vorjahr hatte er aus Zeitgründen auf die Ehrung verzichten müssen. nw-podiumAuch Kiiskinen sah man den Stolz über Platz 2 deutlich an. Noch etwas stolzer musste wohl der Norweger Tveter gewesen sein. Der Goldmedaillengewinner hatte sich offenbar so ausgiebig gefreut, dass er einige Schwierigkeiten mit der Balance auf dem Podium hatte, doch Christoph und Pertti waren ganz Sportsmann und stützten den angeschlagenen Sieger etwas. Für das Bild hatte er dann natürlich Haltung angenommen ;-)

Nach einem äußerst köstlichen Bankett kam dann die Stunde der lokalen Liveband, bei der auch der Eismeister ordentlich mitmischte. Bis in die Nacht hinein heizten Sie den Sportlern und Begleitern ordentlich ein und Reinhold, Moni, Christoph und Maggi mussten förmlich aus dem Kulturhaus gekehrt werden.

nw-redeVolker Serini brachte in seiner Ansprache die gesamten Empfindungen und die Stimmung der Sportler dann auf den Punkt, indem er eingestand, dass er hier in Bjugn die besten, schönsten und emotionalsten World Masters Games bislang erlebt habe und er lobte den Veranstalter und die Gemeinde Bjugn für diese wirklich gelungene Veranstaltung. Dem möchten wir uns als BoSS 05 Teilnehmer anschließen!

Vielen Dank Bjugn, Fosenhallen und BØSK für ein wirklich grandioses Wochende, beeindruckende Weltmeisterschaften und den warmen herzlichen ja fast familiären Empfang!

Gelungenes Eisdebüt von Philip Graham

02.02.09

philip-graham
Bild: Philip Graham im Eissportzentrum Grefrath

Am Samstag, 31. Januar 2009 fand der dritte NRW-Pokal 08/09 in Grefrath statt. Hier wurde unser Verein durch Philip Graham (14) vertreten.

 

Nach einem Fehlstart bei den 500 m ließ Philip es etwas vorsichtiger eingehen, erreichte aber mit 54,30 s eine Zeit, die nur knapp unter seiner im Training gelaufenen Bestzeit lag. Über 1000 m hielt sich Philip sehr genau an die zuvor mit Reinhold, Philips Mentor im Verein, abgesprochene Taktik, begann das Rennen nicht zu schnell und konnte so gerade in der letzten Runde seine Reserven mobilisieren und auch die technischen Fortschritte der letzten Wochen voll einbringen. 1:52,51 war seine gelaufene Zeit, zwei Sekunden unter der im Training drei Tage zuvor erreichten Bestzeit. Ein nahezu perfekter Einstieg in den „Rennzirkus“!

 

Gratulation, Philip!

 

Ergebnisse:
http://www.desg.de/?page_id=813&anzeige=event&eventID=9384

BoSS 05 bei den Deutschen Meisterschaften der Masters am 24.-25.01.2009 in Grefrath

28.01.09


boss05-medaillengewinner-2009-01-25


 

BoSS 05-Mannschaft holt bei der DM der Masters im Eisschnelllauf einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze.

Pawlowski und Marsollek fliegen im Februar zur Masters-WM nach Bjugn bei Trondheim/Norwegen.

 

Wie im Sommer so auch im Winter machen die Mitglieder des Bochumer Speed Skating 05 e.V. durch ihre Sportarten bedingt überall in Deutschland und auch im europäischen Ausland auf Ihre Stadt im Pott aufmerksam. Am Wochenende hätte man bei den Deutschen Meisterschaften der Masters während der vielen Starts, vor allem aber bei der Siegerehrung am Sonntag das Gefühl haben können, Bochum wäre die neue Hochburg des deutschen Eisschnelllaufes.

Die konsequente Vorbereitung durch Cheftrainer Valeri Vorobev trug schon vor einer Woche Früchte, als die Bochumer die Vereinsmeisterschaften des niederländischen Eisschnelllaufvereines RSNL, mit dem sie ebenfalls in Grefrath eine große Trainingsgemeinschaft bilden, dominierten und Rolf Schröder zur gleichen Zeit Südwestdeutscher Meister im Vierkampf der AK 45 in Frankfurt wurde.

 

Die „Bosse“ begannen sehr konsequent, ihre Stärken zu nutzen. Margit Morgiel gewann mit Bronze der AK 45 erstes Edelmetall für die Mannschaft und war beim abschließenden 3000m-Lauf erfreut über den Erfolg. Zudem unterbot sie über 1500m auch noch ihre persönliche Bestzeit um gleich 3 Sekunden. Vizeweltmeister Christoph Pawlowski legte bei den 500m eine Zeit vor die andeutete, dass keiner seiner Konkurrenten ihm den ersten Deutschen Meistertitel auch nur annähernd wird streitig machen können. Auch über 1500m markierte er eine neue persönliche Freiluftbestzeit. “Ganz nebenbei“ unterbot er in der Angangszeit auf dieser Distanz auch noch seine eigene 300m Bestzeit um gleich 3 Zehntel!

 

Die Bochumer Marathonspeedskater wachen zum Schrecken der Konkurrenz gewöhnlich erst bei längeren Strecken auf und zehren dann von ihrer Ausdauer. Valeri Vorobev konnte sechs Wochen lang nur eingeschränkt trainieren und landete beim Sprint der AK 40 zunächst auf Platz 4. Er rückte nach den 1500m auf den 3. Platz vor und lag nach den 1000m und vor den abschließenden 3000 m dann auf dem sicheren 2. Platz. Zwar kam er durch den spannenden Zweikampf mit Christoph, den er knapp gewann, noch etwas an den in seiner eigenen Altersklasse führenden Jens-Peter Kroll vom Berliner TSC heran, ganz für den Gesamtsieg reichte es aber nicht mehr.

 

Neuzugang Ralf Malzkorn, der in der AK 50 schon zweimal auf Rollen den Ruhrmarathon gewann, erreichte auf dem für ihn noch ungewohnten Eis ebenfalls den zweiten Rang.

Reinhold Marsollek, Dritter der starken AK 50 Konkurrenz des Jahres 2008, erhoffte sich angesichts der starken Meldungen seiner AK 55 trotzdem eine Bronzemedaille. Eine Sturzverletzung außerhalb des Eisovals vor 3 Wochen zwang ihn aber zu einer achttägigen Trainingspause. Groß war dann die Überraschung, als er nach den 500 m bis auf die Hundertstel Sekunde genau gleichauf mit Roman Laubhahn, einem früheren sowjetischen Spitzeneisschnellläufer vom MER Mannheim auf Platz 1 lag. Zwar verlor Marsollek bei den anschließenden 1500m über 3s auf den Langstreckenspezialisten, die Silbermedaille ließ er sich aber nicht mehr wegnehmen und baute bei den 3000m seinen Vorsprung auf den Dritten, Josef Neumeier vom Münchener MEV um über 23 s aus.

Für Rolf Schröder, den Südwestdeutschen Meister der AK 45 der „Bosse“ reichte es dieses Mal nur für Platz 5. Angesichts des überwältigenden Erfolges seiner Mannschaft konnte er dies aber tapfer ertragen…

 

Für eine Woche bildeten BoSS 05 und zwei Sportler des Skate-Club Celle in Grefrath eine fruchtbare Trainingsgemeinschaft:
Olaf Herrmann, früherer sowjetischer Spitzeneisschnellläufer, wurde Deutscher Vierkampfmeister der AK 45. Thomas Rumpf, ehemaliger deutscher Meister im Inliner-Doppelmarathon und wie Morgiel, Marsollek und Pawlowski im Sommer Mitglieder des Masters-Nationalkaders (Inlinespeedskating), belegte Platz 4 der AK 45.

 

Zwar werden alle „Eisvögel“ von BoSS 05 in der laufenden Saison noch Wettkämpfe auf dem Eis bestreiten, für Christoph Pawlowski und Reinhold Marsollek beginnt jetzt aber eine besonders intensive Vorbereitungszeit, da sie die Farben Deutschlands bei Masters-WM im Eisschnelllauf in Bjugn/Norwegen Ende Februar vertreten dürfen. Rechtsanwalt Pawlowski und der Norwegenkenner, Sport- und Russischlehrer an der Rudolf Steiner Schule Bochum, bekamen dafür Sonderurlaub.

 

Reinhold Marsollek


Ergebnisse

 

Bilder:

 

margit-1000m-2009-01-25
Margit Morgiel beim 1000m-Lauf

 

christoph-500m-2009-01-24
Christoph Pawlowski beim 500m-Lauf

 

rolf-3000m-2009-01-25
Rolf Schröder beim 3000m-Lauf

 

ralf-3000m-2009-01-25
Ralf Malzkorn am Start des 3000m-Laufes

 

reinhold-3000m-2009-01-25
Reinhold Marsollek beim 3000m-Lauf

 

thomas-500m-2009-01-24
Thomas Runpf (Skate-Team Celle) beim 500m-Lauf

 

olaf-500m-2009-01-24
Olaf Herrmann (Skate-Team Celle) beim 500m-Lauf

 

valeri-3000m-2009-01-25
Valeri Vorobev beim 3000m-Lauf

 

Weitere Bilder von ht-skate.de und Stützpunkt Grefrath

BoSS 05 für die Deutschen Meisterschaften der Masters in Grefrath gerüstet

22.01.09

team-2009-01-17

Erfolgreiche Teilnahme der „BoSS-e“ bei der RSNL-Meisterschaft am 17.01.2009 in Grefrath.

Meistertitel für Schröder in der AK45 bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Frankfurt am 17.-18.01.2009.

Nach einigen erfolgreichen Testwettkämpfen nutzten vier der sieben teilnehmenden „Bosse“ am letzten Wochenende bei den Sprint-Vereinsmeisterschaften des niederländischen RSNL (Recreatieve Schaatsvereniging Noord-Limburg), das Eisoval in Grefrath, um die Form für die Deutschen Meisterschaften der Masters am kommenden Wochenende (an gleicher Stelle) zu testen. Neben der Kooperation mit der EC Grefrath auf dem dortigen Olympiastützpunkt bildet BoSS 05 e.V. auch mit den Niederländern eine Trainingsgemeinschaft.

Die „deutschen Freunde“ hätten unter den insgesamt 54 Teilnehmern erfolgreicher fast nicht sein können:
Christian Vorobev belegte über 100/500 m in der Nachwuchsgruppe den zweiten Platz, seine ältere Schwester Daniela wurde bei den Mädchen gar Erste, hier konnten sie auch ihre persönlichen Bestzeiten über 100 m verbessern.
Margit Morgiel, Christoph Pawlowski und Reinhold Marsollek gewannen danach überlegen ihre Altersklassen, wobei Pawlowski auf dem witterungsbedingt sehr schlechten Eis eine neue persönliche Bestzeit und zugleich die Bestzeit aller Teilnehmer über die Distanz von 500m aufstellte.
Marsollek distanzierte trotz einer verletzungsbedingten neuntägigen Trainingspause die zehn Mitbewerber seiner Klasse um mindestens 3 sek auf der 500 m- und um 9 sek auf der 1000 m-Strecke.
Neuzugang Ralf Malzkorn, der bereits zweimal auf Inlinern den Ruhrmarathon gewann, wurde hinter Marsollek, Bart de Koning und Piet van Benschop sicherer Vierter.
Spannend war auch das Mannschaftszeitfahren, für das sich Pawlowski/Marsollek mit BoSS 05-Cheftrainer Valeri Vorobev und Olaf Hermann, einem ehemaligen sowjetischen Kaderfahrer und jetzt beim Skate-Team Celle verstärkten. Obwohl das Quartet erstmalig zusammen startete, belegte es unter den 8 Teams mit nur 1,1 sek Rückstand überraschend den zweiten Platz. Der Sieg wurde hierbei sogar unfreiwillig „verschenkt“, als das Team in der vorletzten Kurve auf ein Parallel gestartetes niederländisches Team auffuhr und beim gefährlichen Überholvorgang mehrere Sekunden verlor.

Olaf Hermann und Thomas Rumpf vom Skate-Team Celle, die eine Woche lang gemeinsam mit den Bochumern trainierten, belegten (außer Konkurrenz) in ihrer Altersklasse die Platze 1 und 3.
 

RSNL-Meisterschaft am 17.01.2009
Eissportzentrum Grefrath
400m-Kunsteisbahn
Startzeit: 19:30 3°C
Ergebnisliste (BoSS 05, Skate-Team Celle)
100m/500m
Name Vorname AK Verein 100m 500m
Vorobev Christian m 10 BoSS 05 13,70 1:00,60
Vorobev Daniela w 12 BoSS 05 12,80 53:30
             
500m/1000m
Name Vorname AK Verein 500m 1000m
Morgiel Margit w 45 BoSS 05 1:01,90 2:10,20
Pawlowski Christoph m 35 BoSS 05 43,20 1:28,10
Marsollek Reinhold m 55 BoSS 05 47,40 1:36,60
Malzkorn Ralf m 50 BoSS 05 53,60 1:50,50
Hermann Olaf m 45 ST Celle 43,90 1,27,80
Rumpf Thomas m 45 ST Celle 48,90 1:40,10
             
Mannschaftsrennen 
Name Vorname AK Verein 4 Runden
Pawlowski Christoph m 35 BoSS 05 2:22,60  
Marsollek Reinhold m 55 BoSS 05    
Hermann Olaf m 45 ST Celle    
Vorobev Valeri m 40 BoSS 05    
             
Gesamtergebnisliste: http://rsnl.nl/Uitslag17012009.pdf

Rolf Schröder vertrat unseren Verein an diesem Wochenende bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Frankfurt am Main. Glücklich kehrte er mit dem Meistertitel der AK45 im Gepäck zurück!
 
Am 24./25. Januar finden in Grefrath die Deutschen Altersklassenmeisterschaften statt, bei denen sich der Bochumer Verein mit M. Morgiel, Ch. Pawlowski, R. Marsollek, R. Malzkorn und R. Schröder Treppchenplätze erhofft.
 
Christoph Pawlowski, zweiter der WM 2008, könnte mit etwas Glück sogar den Titel in der AK 35 holen. Das wird Marsollek wohl nicht möglich sein, da Waldemar Kramer und Roman Laubhahn, frühere sowjetische Spitzeneisschnellläufer ihre Teilnahme gemeldet haben und noch zu stark sein dürften. Es besteht aber die Chance, die Wettkampfergebnisse des amtierenden deutschen Meisters, Dierk Ufferhusloh zu unterbieten. Das ist Marsollek in der laufenden Wettkampfsaison schon öfter gelungen.

Rund um Bornholm 2008 – Marsollek sensationell Gesamtzweiter

14.08.08

  

Nachdem der Masters-Nationalkader beschlossen hat, die mehrfach verschobene Marathon-Weltmeisterschaft im September in Italien zu boykottieren, waren die 100 km rund um die dänische Insel Bornholm mit langen Aufstiegen und rasanten Abfahrten für 2008 das wichtigste Langstreckenziel des Vorsitzenden des Bochumer Inline- und Eisschnelllaufvereines BoSS 05 Reinhold Marsollek. Mit bis zu fünf verschieden strukturierten Trainingseinheiten täglich hatte er auf der Insel drei Wochen Zeit, sich bei fast idealen Wetterbedingungen auf das Extremrennen vorzubereiten.

 

Der zu bewältigende Gesamthöhenunterschied der Strecke betrug etwa 1000m und 80% davon waren schon auf den ersten 50km zu meistern. Gerade die kurvigen Abfahrten in diesem Abschnitt verlangten von den Anwärtern auf Spitzenplätze selbst bei trockener Asphaltdecke bei bis zu 80km/h höchstes technisches Können.

 

Die für den Wettkampftag vorhergesagte hohe Regenwahrscheinlichkeit und starker Gegen- und Seitenwind mit Böen von bis zu 15m/s, besonders in der zweiten Streckenhälfte ließen Träume von neuen Rekordzeiten verwehen. Viele Teilnehmer kapitulierten deswegen schon vor dem Start oder während der Anstiege auf der Strecke. Schwere Sturzverletzungen blieben aus.

 

Gleich am ersten Anstieg nach dem Start in Rønne begann es zu tröpfeln. Dort erarbeitete sich eine Siebenerergruppe mit Mehrfachsieger Claus Hechmann, dem Vorjahresvierten Mickey Jensen, Ole Hansen(alle DK), Staffan Bergvall(S), Morten Sæthre(N), Frantisek Micek(CZ) und Marsollek von BoSS 05 einen kleinen Vorsprung.

Am zweiten Anstieg mit 50 Höhenmetern blieben nur noch Hechmann, Jensen, Bergvall und Marsollek zusammen.

Vor Hasle konnte auf nassem Belag lediglich Marsollek dem 12 Jahre jüngeren Hechmann folgen, der Bochumer schaltete aber nach 10km gemeinsamer Fahrt einen Gang zurück und ließ sich von Jensen und Bergvall zunächst einholen, weil er Gefahr lief, bei Zusammenarbeit mit einem der weltbesten Ultramarathonspezialisten und „Kletterern“ zu viel Kraft zu verlieren.

Für 30km wurde es trocken, sodass das Trio Marsollek, Jensen und Bergvall den Abstand zu Hechmann zunächst klein halten konnte. Die Marathonmarke wurde von der Gruppe nach Anstiegen und Gefällen von etwa 600 Höhenmetern nach 1h: 24min passiert.

 

Bei km 50 dann der Schrecken: Mitten in der schnellsten Abfahrt tuschierte Marsollek in einer starken Linksschleife mit etwa 60km/h die rechte Rasenkante, überschlug sich spektakulär und blieb dank der Schutzausrüstung völlig unverletzt. Es gelang ihm, zu seinen beiden Konkurrenten aufzuschließen.

 

Die letzten 45 km waren von Starkregen und -Wind dominiert. Hier konnte der Bochumer seine Trümpfe ausspielen, als er merkte, dass der 40-jährige Jensen und der 20-jährige Bergvall zunehmend müder wurden.

Im ersten Fluchtversuch nach 80km gelang es Marsollek Mickey Jensen abzuhängen. Gegen den Dänischen Eliteläufer zog der Deutsche auf Bornholm bisher immer den Kürzeren.

Zwar kam Staffan Bergvall nach einem Kilometer wieder heran, jetzt zahlte sich aber die Erfahrung des 54-jährigen Sportlehrers Marsollek aus, der mit dem Sturzregen und der Langstrecke deutlich besser zurecht kam.

Bei km 85 brach der junge Schwede ein und erreichte erst 2min : 42s nach Marsollek das Ziel in Rønne. Jensen lag über viereinhalb Minuten hinter. 3h : 29min : 58s war die Siegerzeit von Hechmann. Marsollek war nur um 9min : 20s langsamer.

Zwar erreichte der Bochumer beim Bornholmer Rekordrennen 2007 als Sechster eine Zeit von 3h : 14min. Die Ankunft als Gesamtzweiter bewertet er aber natürlich viel höher.

In Marsolleks Altersklasse AK 50+ erreichten 11 Konkurrenten das Ziel.

Zweiter wurde dabei wie im Vorjahr Ole Jensen, der dänische Triathlon Europameister. Seine Zeit: 4 h : 2 min : 17 s.

 


Archivbild 2007: Rund um Bornholm. Altersklassensieger: Johan Håmås (AK30/Gesamtsieger – 3:09:34), Reinhold Marsollek (AK50 – 3:14:56), Claus Hechman (AK40 – 3:09:39), Kasper Hansen (Aktive – 3:36:35)

 

Am 13. September möchte Marsollek auf dem Betonoval von Grefrath versuchen, fünf deutsche Bahnrekorde auf Strecken zwischen 100m bis 5000m zu verbessern. Zwei davon hält er bereits. Jetzt wird anders trainiert…