Archiv für November 2009

Auf drei Bahnen geht´s rund / Kommentar

09.11.09

Ruhr Nachrichten / Bochumer Sport / Montag, 19. Oktober 2009

ruhrnachrichten-bochum-2009-10-19

Kommentar

Liebe Speedskater,

am Montag, den 19. Oktober erschien in den Ruhrnachrichten Bochum Neues über die Pläne, um den Kemnader See zwischen Bochum und Witten, eine 4 Millionen Euro schwere und 12 Kilometer lange, beleuchtete Inline-Skaterbahn zu bauen. Diese Bahn soll zum Sommer 2011 fertiggestellt sein.
Da dieses deutschlandweit herausragende Projekt den Inline-Skatern in der „real World“ ursprünglich schon zum Sommer 2010 zur Verfügung stehen sollte, darf vor Euphorie gewarnt werden: es wird möglicherweise doch viel länger dauern… 

Valeri hat schon vor 2001, also lange bevor ich überhaupt Speedskates hatte, das gesittetere Speedskating am See im Rahmen seiner trainingswissenschaftlichen Studien auf dem Lehrstuhl für Sportmedizin der Ruhr-Universität Bochum einzuführen begonnen. Danach am 3. März 2003 gründete er mit Gleichgesinnten den Ruhr BoSS 03 e. V., dem ich mich 3 Monate später anschloss, und war lange Zeit sein „Boss“.
Als BoSS 05-Vorstand haben Valeri und ich dann der Freizeitgesellschaft mehrfach vorgeschlagen, von dem Riesenbetrag eine vergleichsweise mickrige Summe (unter 5% der Gesamtkosten) für eine kleine Speedskatingrennbahn abzuzwacken – erfolglos!

Zuletzt wurde das beim WAZ-Mobil-Termin 2008 vor Vertretern der Lokalprese, Politik, Polizei, Ruhr BoSS 03, und vor Zuschauern am Bootshaus Gibraltar von uns beiden aufgegriffen und konkretisiert – „Inlineskatebahn um den Kemnader Stausee – Diskussionsrunde am WAZ-MOBIL“.
Dennoch hat BoSS 05 am Kemnader See, wie in den Jahren zuvor, sehr erfolgreiche Sicherheitskurse für Anfänger durchgeführt. Auch in Vorfreude auf die „Traumbahn“. Ein Teil davon ist auf unseren Seiten archiviert: „Im letzten Jahr noch Anfänger, heute schon “Profi“" und „BoSS 05-Sicherheitstraining am Kemnader Stausee im August-September 2008″.

Ich bin gespannt, ob die Inline-Skaterbahn ein Traum bleibt oder doch noch die Realität erreicht.

Reinhold Marsollek
(für den Vorstand)