BoSS 05 Sportler setzen Erfolgsserie fort.

By Christoph

Am 12.08.2007 fanden in Wedel bei Hamburg die Deutschen Meisterschaften der Speedskater auf der Marathondistanz statt. Für den BoSS 05 e.V. starteten Margit Morgiel und Christoph Pawlowski in ihren jeweiligen Altersklassen.

Nachdem der Sommer bislang für die Inlineskater eher dürftige Wetterverhältnisse geboten hatte, präsentierte sich der Wettkampftag im hohen Norden mit Traumwetter. Pawlowski startete in der AK 30 der Herren und konnte sich nach einem guten Start sofort in der Führungsgruppe festsetzen. Das Tempo und die Attacken über das gesamte Rennen konnte Pawlowski gut mitgehen, setzte jedoch zunächst aus Vorsicht keine eigenen Akzente. Dennoch beteiligte er sich aktiv an der Nachführarbeit um die Abstände zu den Ausreißern nicht zu groß werden zu lassen. Letztlich schaffte es dann auch niemand dem Feld davon zu fahren. Gegen Ende des Rennens wurden die Aktionen dann immer hektischer und nervöser. Pawlowski witterte hier seine Chance um selbst einmal sein Glück in der Flucht zu versuchen, was die Konkurrenten jedoch jeweils wieder vereitelten. So war dann schnell klar, dass es zu einem Massensprint kommen würde. Bereits gut 1 km vor dem Ziel wurde dann der Sprint gestartet. Pawlowski kam dabei das Eisschnelllauftraining des Winters sehr zugute und so konnte er dank hoher Endgeschwindigkeit den 6. Platz sichern. Hierbei ließ er gleich mehrere Konkurrenten hinter sich, die ihn noch im Vorjahr regelmäßig übersprinteten. „Ein Traumergebnis“ so kommentierte Pawlowski seinen Erfolg.

Margit Morgiel ging aufgrund ihrer Verletzung, die sie von August 2006 bis etwa Juni 2007 beeinträchtigt hatte, mit sehr verhaltenen Erwartungen ins Rennen. Nur nicht abreißen, das war ihr Ziel. Nach dem Start der AK 40 Damen, konnte Sie sich in der Führungsgruppe festsetzen. Der Rennverlauf war zwar insgesamt eher ruhig, jedoch war das Renntempo noch immer hoch genug, dass sogar die Deutsche Meisterin im Doppelmarathon den Anschluss verlor. Erst kurz vor dem Ziel attackierten die beiden Favoritinnen in diesem Feld gleichzeitig und konnten sich gemeinsam absetzen. Für das Feld war an einen Lückenschluss zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken, allerdings stand ja noch der Sprint um Platz 3 aus. Dementsprechend wurde das Tempo sehr hoch gehalten, um die bereits angeschlagenen Gegnerinnen möglichst noch abzuschütteln. Im Massensprint ihrer Gruppe konnte sich Morgiel den 5. Platz und damit den 7. Platz in ihrer AK sichern. Zwar hatte sie in der Vergangenheit schon bessere Platzierungen erstritten, jedoch war dieses Ergebnis, und die Tatsache, dass sie den Anschluss nicht verloren hatte, vor dem Hintergrund ihres Trainingsrückstandes ein voller Erfolg.

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