
Zwei Dutzend Teilnehmer beim „Ersten Offenen Weihnachtsgeschicklichkeitswettbewerb“ in Langendreer
Spannende Wettkämpfe – Ausgelassene Stimmung – Tolle Preise für alle Teilnehmer
Das Sturmtief „Joachim“, warf am Freitagmittag, den 16.12.2011 sein Auge auf Bochum-Langendreer, und die regengetränkten Starkwindböen danach ließen die durch den trockenen November verlängerte Inliner-Freiluftsaison ganz vergessen machen. Und dennoch, trotz mancher Weihnachtsspiel- oder Orchesterproben der Kleinen, trotz vieler Festtagsvorbereitungen: 24 Teilnehmer stellten sich pünktlich den Prüfungen des 1. Weihnachtsgeschicklichkeitswettbewerbs. Manche Eltern waren deswegen vor höchste logistische Herausforderungen gestellt, wollten sie wegen der vielen „Besorgungen“ dieser Zeit mit ihren auch durch Valeris Technikkurs sportlich gereiften „Profis“ pünktlich in der Turnhalle der Rudolf Steiner Schule sein. Das Kommen lohnte aber sehr, die meisten Erwachsenen blieben auch gleich den ganzen Wettkampfabend lang dabei. Und alles war äußerst spannend.
Nach ausgiebigem Aufwärmen mit Gymnastik waren Helm, Schutzkleidung und Skates schnell an rechter Stelle angelegt. Zügig fanden sich zwölf Paare für die Parallelstarts und es blieb dadurch auch genug Zeit, um vor jedem Rennen jeweils einen Probedurchgang durchzuführen.

Interessant war der Wettkampf auch, weil die Strecke mit der des Kursabschlussrennens am 17. Juni 2011 identisch war. Wer damals schon teilnahm, konnte unter Vorbehalt1 interessante Vergleiche ziehen.
Diesmal wurden die Zeiten beider Läufe summiert, um die schnellsten Skater zu ermitteln. Dennoch blieb es zweimal so eng, dass sich je zwei Teilnehmer über einen gemeinsamen Platz freuen durften. 20 von 24 Teilnehmern erzielten Bestzeiten darunter 16 der 20 Teilnehmer, die auch schon im Juni bei der Abschlussgala dabei waren. Herzlichen Glückwunsch!
Erster und Schnellster insgesamt wurde mit 29,1 s Lee Filipiak, der schon im Juni bei den „Profis“ Platz zwei hinter Christian Vorobev belegte. Platz zwei errang Milan Drews mit 29,9 s. Er gewann im Juni die Konkurrenz der „Anfänger“. Umjubelter Dritter war nach zwei Läufen schließlich Finn-Luca Giesmann mit 30,6 s. Finn-Luca hat durch einen grandiosen zweiten Lauf Lukas Mosandl mit 30,9 s noch knapp auf Platz 4 verwiesen.
Besonders zu erwähnen sind Platz 9 von Lukas Zurawski, der seine Bestzeit aus dem Sommer um über 2 Sekunden verkürzte und Platz 10 von Zoe Filipiak, die sich wegen anderer Engagements – und weil sie freitags zu lange auf den Kurs warten muss – eigentlich abmeldete. Sie unterbot ihre Bestzeit vom 17. Juni um knapp zwei Sekunden.
Grund zum feiern und jubeln hatten aber alle, auch Zoe Stöcker, neu im Wettkampf dabei und mit 49,3 s auf Platz 24, denn jedem Teilnehmer war der Applaus der gesamten „Skatinggemeinschaft“ sicher und alle bekamen beim feierlichen Abschluss vom Boss 05 Vorstand als Weihnachtsüberraschung eine passende „Kinderfingerklingel“ für die Sommersaison sowie einen praktischen „Inbusknochen“, zum schnellen, fachmännischen Wechseln der Rollen und Lager geschenkt.
Selbst Kursleiter Valeri Vorobev und Vereinsvorsitzender Reinhold Marsollek wurden von den Eltern/Großeltern überraschend mit „reichlich Süßigkeiten“ für die kalten Tage „ausgestattet“.
Danke sehr!
Nachfolgend sind alle Wettkampfergebnisse aufgelistet. In Klammern daneben ist die schnellere Zeit beider Läufe genannt.
Im Namen des Vorstandes von BoSS 05 e.V. wünsche ich allen Teilnehmern, Vereinsmitgliedern, deren Familien und allen Interessierten
FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE IM NEUEN JAHR
Auf Wiedersehen
Reinhold Marsollek
(1. Vorsitzender)
1 – Wegen der Jahreszeit ist ein Outdoorskating zur Zeit kaum möglich. Beständige Fortschritte sind also eigentlich nur den Teilnehmern unserer Jahreskurse in der Halle vorbehalten.
– Die Zwillinge Lukas und Jana Mosandl, welche als fortgeschrittene Eisschnellläufer vor einer Woche beim NRW-Cup am Eisschnelllaufoval in Grefrath/Niederrhein ihre eigenen Bestzeiten über 100 m/300 m sehr deutlich unterboten und auch über 500 m in dieser Saison geradezu einen Leistungssprung verzeichneten, konnten in der Halle fast unmöglich an ihre Sommerzeiten „auf der Rolle“ herankommen. „Supertechnikerin“ Jana hatte besondere Schwierigkeiten, „ohne das geliebte Eis“ zurechtzukommen. Spaß gemacht hat es ihr aber trotzdem.
Ergebnisse:
PB- Persönliche Bestzeit
| 1. Lee Filipiak | 29,1 s (14,5 s PB) |
| 2. Milan Drews | 29,9 s (14,9 s PB) |
| 3. Finn-L. Giesmann | 30,6 s (15,0 s PB) |
| 4. Lukas Mosandl | 30,9 s (15,2 s PB) |
| 5. Mika Kowalski | 31,6 s (15,6 s PB) |
| 5. Ben Peters | 31,6 s (15,7 s PB) |
| 7. Johanna Köhler | 31,7 s (15,8 s PB) |
| 8. Carlotta Köhler | 32,5 s (15,8 s PB) |
| 9. Lukas Zurawski | 32,8 s (15,9 s PB) |
| 10. Zoe Filipiak | 33,3 s (16,6 s PB) |
| 11. Elias Galle | 33,7 s (16,8 s) |
| 12. Jana Mosandl | 34,5 s (16,9 s) |
| 12. Mara Rüsen | 34,5 s (17,1 s PB) |
| 14. Silas Kowalski | 35,4 s (17,7 s PB) |
| 15. Aaron Colette | 36,3 s (18,0 s PB) |
| 16. Kaya Rüsen | 36,6 s (18,2 s PB) |
| 17. Noah Drews | 37,1 s (18,4 s PB) |
| 18. Leopold Plaesier | 37,7 s (18,6 s PB) |
| 19. Johannes Krüger | 39,4 s (18,7 s PB) |
| 20. Jan Oskar Ziel | 39,8 s (19,0 s PB) |
| 21. Alia Lönnen | 41,2 s (20,5 s) |
| 22. Charlotte Galle | 45,9 s (21,8 s) |
| 23. Isabelle Baumgartner | 47,4 s (23,5 s PB) |
| 24. Zoe Stöcker | 49,3 s (24,2 s PB) |
ACHTUNG, Bekanntgabe!
Wegen der Eisschnelllaufwettkampfsaison und der späten 21. Eisschnelllauf-WM der Allround-Masters (9. – 11. März 2012) finden die neuen Sicherheitskurse für Anfänger und Wiederholer an der Rudolf Steiner Schule Bochum erst nach den Osterferien statt. Näheres hierzu erfolgt auf dem Vereinsblog spätestens im Februar 2012.
HAMAR. 235 Eisschnelläufer aus neun Nationen, darunter Amerikaner, Niederländer, Skandinavier und ein Australier im Alter zwischen zehn und 80 Jahren, ließen sich das traditionelle zweiwöchige „Sommer-Eis im Wikingerschiff“, der Olympiahalle von 1994, im norwegischen Hamar nicht entgehen. Mit dabei auch Reinhold Marsollek vom Bochumer BoSS 05, der innerhalb seiner fünfwöchigen Skandinavienreise der Bochumer auch zwölf Tage auf dem – laut Veranstalter – „schnellsten Eis der Welt“ trainierte, um sich schließlich an den Abschlusswettkämpfen über 500 m und 1500 m zu beteiligen.











